€-Tops und €-Flops

Dieser Artikel erschien in der MIBA 12/2002. Spätere Aktualisierungen, z.B. wegen neuer Modelle, sind rot gekennzeichnet. Letzte Aktualisierung: 29.11.2014. Weitere Ergänzungen fallen mir schwer, es sind zu viele Neuerscheinungen und neue Publikationen auf dem Markt. Ich werde wohl einen neuen Artikel schreiben müssen. Die Tabellen allerdings versuche ich auf dem neuesten Stand zu halten.

In der MIBA 12/98 haben wir uns ausführlich mit ausländischen Güterwagen und insbesondere den EUROP-Wagen befasst, also den Fahrzeugen, die zunächst von Frankreich und Deutschland 1951 in einen gemeinsam benutzen und gemeinsam gewarteten europäischen Güterwagenpark eingebracht wurden. Belgische, niederländische, luxemburgische, italienische, Schweizer, österreichische und dänische Güterwagen kamen 1953 hinzu. Die Modellbahnher­steller haben auf die in unserem Artikel enthaltenen Appelle durchaus reagiert. Nicht nur bei ROCO standen danach Hinweise auf die Bedeutung der EUROP-Güterwagen im Katalog! Auf der Güterwagenebene hingegen passierte weniger, jedenfalls weniger, als wir uns wünschen und als möglich wäre. Also ist es Zeit für einen etwas deutlicheren Aufruf! Wobei sich auch dieser Artikel ausschließlich der Epoche III widmet. Zum einen wird's in der Epoche IV komplizierter, weil nach und nach immer mehr EUROP-Pools eingerichtet wurden, so dass dann die Mehrheit der Güterwagen das EUROP-Zeichen trägt. Zum anderen werden die selben Fahrzeuge, die für die Epoche III immer noch nicht mit EUROP-Beschriftung hergestellt werden, in den späteren Epochen wie selbstverständlich so angeboten.

EUROP-Tops

Man kann natürlich nicht behaupten, dass gar nichts geschehen wäre! Der erste EUROP-Güterwagenpreis geht konkurrenzlos an Liliput. Hier erschien eine vierteilige Sonderpackung auf Basis des Omm33-Modells, in der außer einem deutschen ein französischer und ein luxemburgischer Güterwagen enthalten ist, beide durchaus vorbildgemäß (siehe Carstens Band 3). Vierter im Bunde ist ein Saarbahn-Omm33. Bei ROCO erschien ebenfalls ein EUROP-Sondergebinde. Schön ist der "Bremen" als CFL-EUROP-Wagen. Die anderen beiden sind je ein Omm in DSB- und DB-Beschriftung. Beide gab es schon reichlich, ersteren dank Klein, und letzteren Dank ROCO selber, die den Omm55 in den vergangenen Sommeraktionen mehrfach mit EUROP-Beschriftungen angeboten haben. Da ROCO über zahlreiche Grundmodelle gebietet, die noch auf eine EUROP-Variante warten - siehe unten -, verdient diese Dreierpackung nur ein "knapp befriedigend".

EUROP-Flops

In der Vergangenheit waren die gar nicht so selten, was einfach daran gelegen haben dürfte, dass der allgemeine Kenntnisstand gering war. So dass zum Beispiel Kühlwagen mit EUROP-Beschriftung auftauchten. Auch heute gibt's immer noch EUROP-Flops zu verzeichnen. LILIPUT hat eine "Montan"-Sonderpackung herausgegeben, angekündigt mit 10, erschienen mit 4 offenen Güterwagen, beladen und gealtert. Darunter war tatsächlich ein Omm32 mit EUROP-Beschriftung zu finden. Was angesichts der Fülle der einschlägigen Publikationen von Carstens bis Wolff nicht mehr passieren sollte. Auch anderswo geschieht gelegentlich des Guten zu viel. Eine Sonderpackung von KLEIN mit gleich 6 offenen EUROP-Güterwagen enthielt mindestens eine fragwürdige Ausführung: UIC-Standard Typ II mit SNCB-Beschriftung - hat's den wirklich gegeben? Dem Autor ist noch keiner begegnet. (Gegeben hat es ihn, aber er war mit ziemlicher Sicherheit nie grün lackiert!) Aber Fleischmann hat genau die gleiche Version im Programm. Aber die größte Enttäuschung ist immer wieder, dass Modelle, deren Vorbilder in der Epoche III überwiegend in den EUROP-Park eingestellt wurden, von den Herstellern ohne ersichtlichen Grund ohne EUROP-Beschriftung auf den Markt gebracht werden. Für einen vorbildgerechten Güterwagenpark der Epoche III jedoch sind diese Modelle unverzichtbar, hier wie auch in ihrem jeweiligen Mutterland.

Österreich

Bei den österreichischen Güterwagen hilft den Modellbahnherstellern ja, dass der Güterwagenpark zwischen 1938 und 1945 kräftig durchmischt wurden und die Kriegsbaureihen darüber hinaus gemeinsame Entwicklungen waren. Die ÖBB brachte also ziemlich genau die gleichen Typen in den EUROP-Park ein wie die DB - und beließ sie länger darin, denn die Altbauwagen wurden bei der ÖBB anders als bei der DB modernisiert und nicht in Umbauprogrammen verbraucht. Der "Oppeln" lief noch 1974 im EUROP-Park. Auf den Modellbahnsektor hat dies wenig durchgeschlagen. Immerhin hat KLEIN seinen "Oppeln" mit EUROP-Beschriftung geliefert. ROCO's "Bremen"? Fehlanzeige. Bei den Neubautypen ist die Lage ähnlich trübe: ROCO hat den typischen Österreicher mit dem Blechwänden im Programm - für Epoche III aber nicht mit EUROP-Beschriftung! FLEISCHMANN hingegen hat den einen Gmms der ÖBB mit EUROP beschriftet, allerdings m.W. nur in einer Sonderserie von 1996. Außerdem muss man bei allen Fleischmann-Modellen aus dieser Packung darüber hinwegsehen, dass die Türen zwar für den Gmhs53 der DB richtig, für den UIC-Standard aber zu etwa 2 mm zu schmal sind. Bei den offenen Güterwagen ist die Lage noch unerfreulicher. Von den Altbautypen gibt es keine einzige EUROP-Ausführung, obwohl PIKO, LILIPUT und KLEIN ihre Modelle für die österreichische Epoche III beschriftet haben, in einem Falle sogar mit der selben Betriebsnummer. Dafür gab es immerhin den UIC-Standard-Wagen von KLEIN in der gewünschten Aufmachung, wenn auch nur im Rahmen eines Sechsergebindes mit EUROP-Güterwagen. Von den österreichischen Nachkriegsneubauten und -umbauten gibt es ebenso wie von den Bauarten der BBÖ bis 1938 keine Modelle, mit einer Ausnahme, dem österreichischen "Klagenfurt"-Nachbau, der bei KLEIN erschienen ist. Das Modell dürfte zumindest ein ernstzunehmender Kandidat für eine EUROP-Beschriftung sein! Erst BRAWA hat ein wenig Abhilfe geschaffen mit der ÖBB-Variante vom Om12.

Schweiz

Bei den Schweizer Modellbahnern ist die Epoche III wenig beliebt. Das dürfte daran liegen, dass die Epochegrenze II/III in der Schweiz weniger deutlich ist als in den kriegsbeteiligten Ländern. Und das hat leider Folgen für den EUROP-Park im Modell. AKU brachte den K3 in EUROP-Beschriftung nur im Rahmen einer Sonderpackung heraus (trotz jahrelanger gegenteiliger Ankündigung im Katalog). 2004 soll der der AKU-K3 mit EUROP-Beschriftung allerdings endlich erscheinen. Unsinnigerweise hat auch ROCO diesen Wagen jetzt angekündigt, unsinnig deswegen, weil das AKU-Modell kaum zu verbessern ist. Das Modell ist Ende 2004 erschienen und tadellos geworden. Es gibt beide Varianten, die mit "Bremshütte" (wie die Schweizer sagen) und mit Bremserstand und beide - kaum zu glauben - mit EUROP-Beschriftung!!! Den UIC-Standard-Gedeckten K4 hat ROCO (in Zusammenarbeit mit AKU) bislang nur in Museumsbeschriftungen der Epoche V ausgeliefert!

PIKO bot und bietet ebenfalls einen K3 an, und zumindest früher in grauer wie auch in brauner Farbe, und damals beide mit EUROP-Beschriftung. (Die Schweizer begannen 1955, ihre bis dahin eisengrauen Güterwagen im Einklang mit den UIC-Regeln braunrot zu streichen.) Leider stimmt der Radstand des Fahrgestells nicht - das Vorbild hatte 5 m oder 5,5 m Radstand, das PIKO-Modell umgerechnet nur 4,50 m (mal abgesehen von den sehr deutschen Lagern). Der Wagenkasten aber wäre an sich sehr gut ausgeführt und man könnte ihn mit einem AKU-Fahrgestell retten, wenn er nicht deutlich zu niedrig wäre. Damit geht leider gerade der typische Gesamteindruck dieses Güterwagens verloren, insbesondere wenn man die AKU-Modelle zum Vergleich danebenstellt.

Bei den offenen Güterwagen ist die Lage wenig besser: Den UIC-Offenen L7 hatte früher PIKO im Programm, und PIKO war zwar Europameister bei den EUROP-Beschriftungen, nur in diesem Falle nicht. Bei den neueren Modellen für die Epoche III sind sowohl KLEIN als auch ROCO zu nennen; ROCO bietet diesmal tatsächlich die EUROP-Beschriftung an, KLEIN aber nur in der schon erwähnten Sonderpackung. Wobei noch anzumerken ist, dass das Schweizer Vorbild kein echter Standardgüterwagen ist, er hat nämlich kein Doppelschaken-Laufwerk, so dass die bisherigen Modelle, egal ob PIKO, ROCO oder KLEIN, allesamt nicht ganz vorbildgemäß sind. (PIKO hatte ohnehin das völlig falsche Omm44-Fahrgestell drunter.) Den L6, den die Schweiz beim EUROP-Beitritt in den gemeinsamen Wagenpark einbrachte, fertigte PIKO, leider etwas zu kurz, denn er musste auf das damals vorhandene Om21-Fahrgestell passen. Aber es gab ihn zumindest früher auch in EUROP-Livree! AKU hat aber den L6 in vorbildgetreuer Ausführung im Programm und und für 2004 auch mit EUROP-Beschriftung angekündigt, mal sehen, was da kommt. 2006 ist er endlich erschienen, wenn auch noch nicht mit EUROP-Beschriftung.

Italien

Modelle nach italienischen Vorbildern waren lange Zeit eher ein Randthema. Jeder hatte halt irgendwo eines im Programm. Die großen italienischen Hersteller LIMA und RIVAROSSI haben den heimischen Markt offensichtlich nicht sehr ernst genommen und früher kaum brauchbare Güterwagen angeboten. Erst in letzter Zeit ist erfreulicherweise Bewegung in die Szene gekommen, dank zweier rühriger Kleinserienhersteller: SAGI und LASER. Leider wechseln die deutschen Importeure schneller als man mitschreiben kann. Die klassischen italienischen Güterwagen hatten ein typisches Aussehen dank ihres Giebeldaches und der bodennahen Lüftungsschieber, und es gab sie in zahlreichen verschiedenen Ausführungen. Diese Wagen waren anfangs natürlich der Grundbestand des italienischen EUROP-Beitrages. MÄRKLIN hatte lange ein ziemlich überzeugendes Modell im Programm, das früher sogar mit einer EUROP-Beschriftung der Epoche III zu haben war. ROCO hat schon seit der Billigserie der ersten Stunde einen Italiener vorzuweisen, der für den EUROP-Park jedoch ob seiner Abmessungen nicht in Frage kommt. (So überzeugend dieser Wagen auch aussieht, er ist zu kurz - man stelle das SAGI-Modell des gleichen Vorbildes daneben!) Bleibt das Modell eines Gedeckten von LASER, dass es lange nur in EPOCHE-IV-Ausführung gab. Aber mittlerweile hatte der Hersteller ein Einsehen mit den Epoche-III-Anhängern - siehe Bild...! Den UIC-Standard-Gedeckten gibt's - wo wohl? - bei ROCO, und das sogar in Epoche-III-Beschriftung, aber - was wohl? - ohne EUROP-Beschriftung. Das Grundmodell hat allerdings - siehe unter SNCF - auch LIMA in Programm. Aber dort ist die Enttäuschung keineswegs geringer. Von wegen: 2003 habe ich in Livorno diesen Wagen in einem Doppelpack von Rivarossi mit EUROP-Beschriftung erworben (Best.-Nr. L240007). Das Modell stimmt auf den Zehntelmillimeter genau. Bei den offenen konnte man lange auf ein Modell von PIKO zurückgreifen, das zumindest typisch italienisch aussah und das - wie bei PIKO üblich - auch mit EUROP-Beschriftung geliefert wurde. Allerdings ist der Wagen zu kurz, wie die meisten PIKO-Modelle ausländischer Vorbilder, weil sie auf das Prokrustesbett der deutschen Fahrgestelle passen mussten. Erfreulicherweise auch für die Epoche III als EUROP-Wagen gab es das Modell des L von 1959, das LASER anbot. Das Vorbild, von dem es auch von SAGI ein Modell gibt, ist 1959 aus der Verlängerung älterer Wagen entstanden.

Bei den gedeckten Güterwagen gab es in jüngster Zeit (2003/2004) reichlich Zulauf: Zum einen bot die italienische Modellbahnzeitschrift "Tutto Treno Modelismo" preiswerte Bausätze an, die zunächst wohl nur den Lesern zugänglich waren, dann aber von einer Firma "Duegi Editrice" breit inseriert wurden, u.a. auch in der MIBA. Der dort u.a. offerierte gedeckte Güterwagen muss jedoch selbst lackiert werden, und die EUROP-Beschriftung ist nicht vorgesehen. Zum andern betrat im ersten Halbjahr 2004 eine Firma namens MGM die Szene, ein Kunststoffteile-Hersteller, der sich an Eisenbahnmodellen versucht hat, und da gibt's EUROP reichlich! Zwei verschiedene Bauartenjeweils mit und ohne Bremserhaus! MGM hielt allerdings nur ein Jahr durch. Auch von SAGI gibt es Modelle der gleichen Bauarten, die allerdings aus Messing.

Der Autor dieses Artikels muss ja leider immer wieder auf ROCO schimpfen. Um so erfreulicher, wenn man mal loben darf: Unter den Herbstneuheiten 2006 ist auch der UIC-Standard-Offene mit italienischer EUROP-Beschriftung (Best.-Nr. 66407). Es gibt noch gute Nachrichten.

2009 war das Jahr der Renaissance der gedeckten italienischen Güterwagenmodelle! Im Sommer lieferte ACME, im Dezember dann BRAWA. Hierzu an anderer Stelle in Kürze mehr!

Frankreich

Die SNCF hat ja zusammen mit der DB den EUROP-Park begründet und brachte 40.000 gedeckte und 20.000 offene in den gemeinsamen Park ein. Bei den gedeckten spielten drei Typen eine Rolle: Die Vorkriegsbauart OCEM29 und die (in den USA nach französischen Zeichnungen hergestellten) Nachkriegsbauarten Standard A und Standard C, wobei der Standard A, von dem 26.750 Stück gebaut wurden, mehr also die Hälfte des französischen EUROP-Beitrages gestellt haben dürfte. Den OCEM29 gab es früher bei PIKO, und das auch mit EUROP-Beschriftung, und sogar in zwei Farben, braun und schwarz, wobei die schwarze Farbe wohl ein Missverständnis war: Vor der Einführung des mehr oder weniger einheitlichen UIC-Rotbrauns waren die französischen Güterwagen in einem sehr dunklen Braun gestrichen - siehe das Foto vom LIMA-Gs. Leider ist der das PIKO-Modell zwar typisch, aber zu land und zu niedrig. Maßstäbliche Modelle von Standard A wie vom OCEM29 gibt es als Bausatz von HUET. Bei den Neubauwagen leider das gleiche Bild wie auch anderswo: ROCO hat den Gs402, der wegen des etwas geänderten Wagenkastens kein "richtiger" UIC-Standard-Wagen ist, im Programm. In Frankreich ist dieses Modell u.a. in sechsteiligen Packungen mit Beschriftungen für den rein innerfranzösischen Verkehr ("Provence Express") zu haben. An eine Epoche-III-EUROP-Livree jedoch hat sich der Hersteller noch nicht herangetraut. Fleischmanns Modell in der schon erwähnten Viererpackung ist ein EURO-Flop, weil der Hersteller dort sein Grundmodell mit Harzplattenwänden verwendet hat, jedoch ohne die für den SNCF-Wagen typischen horizontalen Streben, was einen aber wenigstens über die auch hier fehlende EUROP-Beschriftung hinwegtröstet! Ein weiteres Modell gibt es beim Marktführer, das zwar den richtigen Wagenkasten hat, aber - Überraschung - zu kurz ist. Völlig maßstäblich jedoch ist das Modell des "echten" französischen UIC-Standard-Gedeckten, des späteren Gs401, von LIMA, das allerdings auch wieder keine EUROP-Beschriftung hat (ebenso wenig wie die baugleiche italienische Ausführung).

Im ersten Halbjahr 2004 kam auch hier Bewegung in die Szene: Die belgische Firma L.S.Models hat einen ganzen Zoo französischer Güterwagen herausgebracht. Dabei ist zum einen der Standard A mit EUROP-Beschriftung, im Doppelpack mit zwei verschienenen Nummern. Leider ist das Rotbraun dieses Modells fast ein Orange geworden. Zum anderen gibt es den Standard B mit seinem amerikanischen Dach auch mit EUROP-Beschriftung.

Bei den offenen Güterwagen ist die Lage auch nicht zufriedenstellend. Sicher hat die SNCF deutsche Beutefahrzeuge in den EUROP-Park eingebracht - siehe die Fotos im Carstens, Band 3. Insofern ist das Modell des "Villach" von LILIPUT vorbildgemäß. Die Mehrheit des SNCF-Beitrages zum offenen Wagenpark dürfte der Tombereau Standard, die unmittelbare Nachkriegsbauart, gestellt haben. Dieser Wagen gab es wohl bei JOUEF, und dazu eine neues Fahrgestell von HUET. PIKO bietet einen zumindest sehr typischen, wenn auch wohl unmaßstäblichen Wagen an, den man mangels besserer Modelle einsetzen mag, und bei PIKO waren früher EUROP-Beschriftungen auch für die Epoche III eine Selbstverständlichkeit. Allen diesen Wagen gemeinsam sind die vier Türen und der durchlaufende Obergurt. Dieselben Merkmale wies auch der UIC-Standard-Offene Typ 1 auf, von dem es aber leider immer noch kein Modell gibt. Diese Bemerkung ist seit Anfang November (2006) erfreulicherweise Geschichte, das ROCO-Modell des UIC-Standard-Offenen Typ 1 ist lieferbar! Wieso das Modell keine EUROP-Beschriftung hat, bleibt das große Salzburger Rätsel. Im November 2007 erschien hierzu auch in Deutschland ein Dreierpack (Best.-Nr. 45954), wiederum ohne EUROP-Beschriftung, was nun geradezu idiotisch ist, denn hierzulande sind die Wagen aus tarifären Gründen fast ausschließlich als Poolfahrzeuge aufgetaucht.

Luxemburg

Luxemburgische Güterwagen erfreuen sich überproportionaler Beliebtheit, gemessen an der Größe des Landes. Und so gibt es hier eine überraschend reiche Auswahl an EUROP-Fahrzeugen der Epoche III. Bei den Gedeckten stehen der "Bremen" von ROCO ebenso zur Verfügung wie der "Oppeln" von KLEIN, letzerer sogar mit zwei verschiedenen Betriebsnummern, wobei sogar in landestypische Formänderungen investiert wurde. Der für die SNCF gebaute Standard A (siehe weiter oben unter "Frankreich") wurde auch an die CFL geliefert, könnte also auch im EUROP-Pool gelandet sein. L.S.Models hat das Modell im Sommer 2004 angekündigt. Im Januar 2005 ist es auf den Markt gekommen, in luxemburgischem vor-UIC-Grau und mit EUROP-Beschriftung. Bei den offenen Güterwagen kann man sich den "Villach" von LILIPUT, den "Klagenfurt" von KLEIN und den bekanntlich etwas zu langen "Königsberg" aus ROCO's alter Billigserie aufs Gleis stellen! Sogar den alten PIKO-"Essen" gab es mit luxemburgischer EUROP-Beschriftung!

Oktober 2007: Als erste ausländische Variante des neuen "Königsberg"-Modells von ROCO erscheint die luxemburgische Ausgabe als EUROP-Wagen! Das OCEM29-Modell vom REE gibt es 2012 ebenfalls als luxemburgisches EUROP-Modell.

Belgien & Niederlande

Der belgische und der niederländische Güterwagenpark ist schwer zu durchschauen, weil beide Verwaltungen wohl oft etwas eigensinnig bei der Wagenbeschaffung waren. Es gab offensichtlich wenige bis keine zweiachsigen UIC-Standard-Fahrzeuge bei SNCB und NS. Insbesondere sind die SNCB bei ihren längeren Radständen geblieben und haben von den UIC-Standards, wenn überhaupt, nur die Grundabmessungen übernommen. MÄRKLIN bieten einen auf den ersten Blick typisch belgischen Wagen an nach einem interessanten Vorbild, das häufig auf unseren Gleisen zu finden ist. Das Vorbild ist ein Zwitter: Er hat wie der UIC-Standard Typ 1 vier Türen und einen durchgehenden Obergurt, aber die Abmessungen des Typs 2, also ein LüP von 10 m. (Siehe Bilder G1121 und 1122). Das MÄRKLIN-Modell hätte für dieses Vorbild im großen und ganzen die richtigen Abmessungen (außer dass die Türen zu weit innen liegen). Falsch ist aber der Radstand, weil das vorhandene UIC-Standard-Fahrgestell mit umgerechnet 5,4 m verwendet wurde - das Vorbild gibt es mit 6,0 oder 6,6 m Radstand. Die Proportionen der Seitenwandfelder, die Seilösen an den Eckpfosten und die Binderinge lassen allerdings vermuten, dass MÄRKLIN eigentlich auf den UIC-Standard-Offenen Typ 1 gezielt hat - wofür natürlich wieder die Abmessungen nicht stimmen, denn der war nur 9 m lang über Puffer (und außerdem höher). Das Modell wird konsequenterweise auch als EUROP-Wagen der Epoche III angeboten, ist aber wohl eher den EUROP-Flops zuzurechnen. Bleiben also wieder nur die verschiedenen alten PIKO-Ausgaben des oben erwähnten französischen Offenen, die früher eine EUROP-Beschriftung für Epoche III und auch IV trugen. Ein korrektes Modell des vorerwähnten 10 m langen 4-türigen offenen Güterwagens in einer nicht stirnkippfähigen Variante (Eo) wurde von Laser für den belgischen Händler Jocadis gefertigt. Die Vorbilder wurden übrigens alle in den 70ern oder später gebaut, sind also eh nix für die Epoche III.

Im Katalog 2013 von MÄrklin taucht dieser Zwitter wieder auf, als gealterter Sechserpack der SNCB für die Epoche III. Tja, schade, dass dieses Modell nichts taugt.

Von dem fragwürdigen MÄRKLIN-Modell abgesehen ist dem Autor kein niederländisches oder belgisches Modell für den EUROP-Park der Epoche III bekannt. ROCO hat den UIC-Standard-Gedeckten als Modell eines NS-Vorbildes vorgestellt, jedoch ohne EUROP-Beschriftung. Auch hier ist eine Ergänzung fällig: Netzseitenbesucher Gerhard Fleddermann aus Schwerte teilte mir mit, dass die SNCB eine Zeitlang 211 Exemplare eines 1958 gebauten UIC-Standard-Offenen Typ II in den EUROP-Park eingestellt hatten, Type 1215B0. Das KLEIN-Modell hat also doch ein Vorbild! Danke für den Hinweis! Nur gr&uen wird es 1958 nicht mehr lackiert worden sein!

ROCO-Neuheit 2005

Im Neuheitenprospekt 2005 hat ROCO einen viertürigen Omm angekündigt. Nur welchen? Die Bestellnummer 66291 weist mit Bild und Bildunterschrift auf den El5599 der DR. Dies war ein in Belgien 1958/9 gebauter Wagen (perfekt also für die Epoche III). Dazu passt die Bestellnummer 66292, unter der das Modell als SNCB-Fahrzeug angeboten wird. Das Laufwerk dieses Vorbildes hatte Einfachschaken. (Der Wagen war laut Carstens ein Eo der Type 1215A0 der SNCB, also nicht stirnkippfähig, er hatte demnach keine Kopfklappen. Diese Zuordnung ist allerdings falsch, der 1215A0 hat zwar wirklich keine Kopfklappen, aber er hat die gleichen Abmessungen wie die Wagen auf den Abbildungen G1121 und G1122, also ein LüP von 10 m.) Ein Foto vom El5599 gibt es , dies Exemplar hat unübersehbar Kopfklappen. So weit, so gut! Aber dann haben wir da noch die Bestellnummer 66293, ein SNCF-Wagen. Und das dazugehörige Vorbildfoto zeigt eindeutig den UIC-Standard-Wagen, erkennbar an der Doppelschaken-Achsaufhängung. Das gleiche gilt für niederländische Version, die Nr. 66290, auch hier zeigt das Foto den UIC-Standard-Wagen. Nun, die Wagenkästen beider Vorbilder sind praktisch baugleich, jedenfalls stimmen die Hauptabmessungen überein. Auch der Achsstand ist der gleiche (4,85 m), so dass es so aussieht, als hätten die Belgier den UIC-Standard-Offenen Typ 1 schlichtweg mitEinfachschaken gebaut (ebenso wie die Schweizer ihren UIC-Standard-Offenen Typ 2). ROCOs Modell scheint recht preiswert zu werden, ob sich da zwei verschiedene Fahrgestelle rechnen? Sei's drum, wenn ROCO das belgische Fahrgestell zum Vorbild nähme, könnte man vom ebenso preiswerten Omm55-Modell ein Fahrgestell umbauen...

Juni 2005: Alea iacta est! Der Wagen hat ein Fahrgestell mit Doppelschaken, ist also das lang ersehnte Modell des UIC-Offenen Typ I. Der NS-Wagen hat keine EUROP-Beschriftung. Sie lernen nicht dazu, die in Salzburg! Aber es ist ja noch Luft für Varianten. Der belgische - mit EUROP-Beschriftung - hat also nicht ganz das richtige Fahrgestell.Der Wagen ist im übrigen wirlich preiswert, € 9,70 habe ich bezahlt, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also in jedem Fall exzellent! Und übrigens: ROCO hat tatsächlich zwei verschiedene Fahrgestelle geschaffen: Das SNCF-Modell hat offene Federböcke, das NS-Modell geschlossene! Wow!!!

Neuheiten 2009 und 2012

Im November 2009 bringt ARTITEC Modelle eines älternen niederländischen gedeckten Wagens auf den Markt, neben einigen anderen Beschriftungsvarianten auch Wagen des EUROP-Parks. ROCO liefert ein Dreiergebinde des "Königsberg"-Modells mit NS-Beschriftung, darunter einer mit EUROP-Beschriftung; tatsächlich hat dieser Wagen aber ein niederländisches Vorbild, das seinem deutschen Vetter allerdings äußerst ähnlich sieht, den GTMK Baujahr 1924-1930 (Dank an Han Steenwijk für diesen Hinweis). 2012 hat ARTITEC das Modell des gedeckten Wagens durch das des offenen GTUW ergänzt, so dass man heute - Ende 2012 - einen ziemlich kompletten holländischen EUROP-Park auf das H0-Gleis stellen kann!

Dänemark

Relativ erfreulich ist die Lage bei den dänischen Fahrzeugen. Einen gedeckten Güterwagen älterer Bauart, dem deutschen "Oppeln" sehr ähnlich, war bei HELJAN als Bausatz zu finden. Den UIC-Standard-Gs bietet ROCO an... wir sagen nichts mehr. Wer die limitierte Sonderserie von Fleischmann 1996 erwischt hat, braucht allerdings auf ROCO nicht zu warten und hat wenigstens ein Modell der Ausführung ohne Bremserstand, wen auch mit etwas zu schmalen Türen. Es sieht so aus, als ob es den mit den schmaleren Türen auch in Dänemark gegeben hat. Weiter hat ROCO 2007 den Gs doch noch mit EUROP-Beschriftung geliefert, sinnigerweise im Doppelpack mit einem offenen Wagen, von dem man dann ja schon reichlich Modelle hatte. Der offenen UIC-Standard-Wagen ist hingegen in EUROP-Beschriftung zu haben, und zwar von KLEIN und auch von ROCO, hier sogar mit und ohne Bremserstand.

2006 wartete HELJAN mit einer EUROP-Neuheit auf: Ein dänischer offener Güterwagen mit EUROP-Beschriftung. Womit nun die dänischen Vor-UIC-Güterwagen im gemeinsamen Park vollständig wären! Damit noch nicht genug, der früher einmal als Bausatz erhältiche Gedeckte ist nunmehr - Sommer 2006 - in viel feinerer Ausführung als Fertigmodell lieferbar.

Saarland

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass das Saarland bis 1.1.1957 eine unter französischer Oberhoheit stehende selbständige politische Einheit war und somit eine eigene Bahnverwaltung hatte, die auch Fahrzeuge in den EUROP-Park einbrachte. Als Modelle sind Ommr33 und Omm34 von LILIPUT und KLEIN/M+D erschienen.

Wunschzettel

Aus dem Gesagten lässt sich schnell eine Wunschliste ableiten. Die erste und dringendste Post geht nach Salzburg: ROCO bietet den Gs in landestypischer Ausführung der SNCF, der ÖBB, der FS und der NS, der SBB und der DSB an, und alle mit Epoche-III-Beschriftung, und keinen als EUROP-Fahrzeug! Da die Neubauwagen der 50er Jahre überall fast komplett in den gemeinsamen Wagenpark eingebracht wurden, um die Altbaufahrzeuge abzulösen, ist diese Beschriftung selbst im jeweiligen Inland eher untypisch. Liebe Firma ROCO, hier herrscht Handlungsbedarf! Weitere Ergänzungen des Modell-EUROP-Parkes wären die offenen Kriegsbauarten mit österreichischer EUROP-Beschriftung. Und dann endlich ein Modell des UIC-Standard-Omm Typ I! Und angesichts des hohen Preises der HUET-Bausätze wünscht man sich natürlich mehr Großserienmodelle von älteren französischen und belgischen Güterwagen.

Eine Rückblick im Januar 2010: Wie die vielen Ergänzungen zeigen, hat sich in den sieben Jahren seit dem Erscheinen des Artikels einiges getan. Insbesondere bei den Altbau­typen, die die Verwaltungen bis zum Erscheinen der UIC-Standardwagen hat es erfreuliche Zuwächse gegeben. Einige Hersteller (PIKO und ROCO z.B.) haben übrigens fast wörtlich aus diesem Artikel zitiert, an der Umsetzung hapert dann manchmal. Vor allem bei ROCO! Wobei es da eine merkwürdige Asymmetrie gibt. Dänemark und Luxemburg sind beispielsweise Länder, für die es fast jedes Modell mit EUROP-Beschriftung gibt. Für Österreich und Frankreich andererseits liefert der Markt fast gar nichts. Das ist im Falle Frankreichs besonders bizarr, denn die SNCF gehörte bekanntlich zu den Gründern des EUROP-Parks. Die Ursache dürfte da allerdings eher beim Importeur als bei ROCO zu suchen sein. Aber dass der UIC-Standard-Offene Typ I in Deutschland im Dreierpack angeboten wird ohne wenigstens einen mit EUROP-Beschriftung, das tut schon weh. Beim niederländischen Quasi-Om21 war man da schon etwas weiser.

Modelle gedeckter EUROP-Güterwagen
VerwaltungBauartBaureiheHerstellerBestellnummerEUROP BemerkungenAbbildung
SNCFAltbauKasselBRAWA48261, 45980ja
AltbauOCEM29PIKOja zu lang, zu niedrig
AltbauOCEM29LSMdiversenein
NachkriegStandard AL.S.Models30007ja Doppelpack
NachkriegStandard BL.S.Models30010ja Doppelpack
UIC StGs401Lima303652 nein
UIC StGs402ROCOnein
UIC StGs402MÄRKLIN44900.001nein7 % zu kurz
FSAltbauG 1932SAGIM734nein
AltbauF 1937/46SAGIM102nein
AltbauF 1937/46Laser1008/62, BH: 1010/61ja
AltbauF 1937/46TTMnein
AltbauF 1937/46ACMEja Rollenlager
AltbauF 1937/46BRAWA48556ja Gleitlager
AltbauF 1937/46MGM3007, BH: 3011, 3021ja Doppelschieber
AltbauF 1942/46MGM3023ja Einzelschieber
UIC StF 1957RivarossiRT700009ja Doppelpack
UIC StF 1957ROCO46274.2nein
ÖBBAltbauOppelnKLEIN3111ja
AltbauOppelnExactTrainja
AltbauOppelnBRAWA48831nein
AltbauBremenROCOfehlt
UIC StGmmsROCO46412.1nein
SBB/CFFAltbauK3AKU1101ja nur in Sonderpackung
AltbauK3ROCO47500, 47501ja
UIC StK4ROCO46832.1nein
NSUIC St IIS-CHOROCO46835nein nicht vorbildgerecht
AltbauS-CHRARTITECmehrereja Bremse, Stirnwände
CFLKriegsbeuteBremenROCO44149ja
KriegsbeuteOppelnKLEIN3118, 5057ja
NachkriegStandard AL.S.Models35001jaDoppelpack
UIC StROCO
DSBAltbauHDHELJAN4032ja Bausatz
AltbauHDHELJAN4242ja Fertigmodell
UICFleischmann96 5314jaschmale Türen
UIC StROCO46690 + 45953nein/ja
UIC StMCK0402 u.a.ja

Ein paar Fußnoten zu den Tabellen:

Ich habe alle mir bekannten Modelle mit wahrscheinlich korrekter EUROP-Beschriftung aufgeführt, mit der Einschränkung "wahrscheinlich" deswegen, weil ich z.B. von Italien keine Unterlagen habe, man muss es den Herstellern also glauben, nicht ganz ohne Risiko, wie der falsche EUROP-Standard-B von L.S.Models zeigt. Auch sind nicht alle EUROP-Beschriftungen an im Ausland verbliebenen deutschen Güterwagen dokumentiert. Ferner sind alle Modelle aufgeführt, die zwar keine EUROP-Beschriftung haben, aber eine haben sollten. Auch hier gibt es gelegentlich Unsicherheiten, z.B. bei den ÖBB, wo man zwar annehmen muss, dass sie die gleichen Typen in den EUROP-Park einstellten wie die DB, bei den offenen aber nicht alle dokumentiert sind.

Ich habe keine Rücksicht darauf genommen, ob die Modelle noch lieferbar sind. Dank ebay bekommt man eh fast alles früher oder später mal zu fassen.

Modelle offener EUROP-Güterwagen
VerwaltungBauartBaureiheHerstellerBestellnummerEUROP BemerkungenAbbildung
SNCFAltbauOCEM29HUETA652, A654 (HB)ja
KriegsbeuteVillachLILIPUT240007ja
NachkriegStandardJouef
NachkriegStandardHUETnein
UIC St Typ 1ROCO66293nein
UIC St Typ 2KLEIN21/2000, 22/2000ja Nur in Frankreich
FSAltbauL von 1946PIKOja zu kurz
AltbauL von 1940Laser1083/61nein
UmbauL von 1959Laser1083/61ja
UIC StKLEINnein
UIC StROCO66407ja
ÖBBKriegsbauartKlagenfurtKLEIN3051nein
KriegsbauartKlagenfurtPIKO54114nein
KriegsbauartVillachLILIPUT221705nein
NachkriegOmmKLEIN5028 (HB), 5029nein Klagenfurt-Nachbau
UIC StOmmROCOnein
UIC StOmmKLEIN3084, 3093 (HB)nein
UIC StOmmKLEINSS1095/1ja EUROP-Sonderpackung
SBB/CFFAltbauL6AKUnein
AltbauL6PIKOja zu kurz
UICL7ROCO46623jaFalsches Fahrgestell
UICL7KLEINneinFalsches Fahrgestell
CFLKriegsbeuteKönigsbergROCO66651ja
KriegsbeuteEssenPIKO5/6441/12ja
KriegsbeuteKlagenfurtKLEINSS1095/6ja EUROP-Sonderpackung
KriegsbeuteVillachLILIPUT240007ja
SNCBKriegsbeuteVillachLILIPUT240007ja
UIC St IROCO66292jaFalsches Fahrgestell
UIC St II1215B0KLEINSS1095/5jaEUROP-Sonderpackung
NSUIC St IGTOWROCO66290nein
AltbauGTMKROCO66055jaEiner aus Dreierpack
AltbauGTUWARTITECdiversejaAuch in grau
DSBAltbauPBHELJANdiverseja
UIC StKLEIN3106ja
UIC StROCO44148ja

Die Bestellnummern sind ohne Gewähr für Vollständigkeit aufgeführt. Es gibt manchmal zu viele Varianten. Gibt es ein Modell mit und ohne Handbremse bzw. Bremserhaus, so sind die Bestellnummern nach Möglichkeit entsprechend gekennzeichnet (HB, BH). Einige Bestellnummern betreffen Sonderpackungen, gegebenenfalls bitte den Haupttext zu Rate ziehen.

Für Hinweise auf Fehler und Ergänzungen bin ich dankbar, Imehl genügt!